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Transkarpaten-Tour

 Alle Informationen zu unserer Reise durch die Transsilvanischen Alpen  
 
     ca. 900km / ca. +12.340hm / ca. -12.760hm     •     gesamte Route

Alle unsere Touren werden sorgfältig am heimischen Schreibtisch ausgearbeitet und geplant. Sowohl die Recherche nach Pensionen als auch die Routenplanung per GPS. Insbesondere das digitale Abstecken der Route per GPS mit Hilfe guter Karten und Sattelitenbildern hat sich im Land der Vampire bewährt, da man sich oft mitten in der letzten großen Wildnis Europas abseits der Zivilisation befindet.

Somit eignet sich unsere Tour auch hervorragend für alle diejenigen die das Navigieren per GPS mit dem Outdoornavi erlernen oder trainieren möchten. GPS-Training ist also inklusive. Während den Erkundungen haben wir uns fast ausschließlich auf unser GPS-Navi verlassen und wurden immer sicher auf dem richtigen Weg an unser geplantes Ziel geführt.

Die schon gefahrenen Wege sind genauestens mit GPS-Tracks aufgezeichnet und die Höhenprofile wurden mit einem barometrischen Höhenmesser erstellt. Die Höhenprofile der geplanten noch nicht gefahrenen Routen hingegen sind Prognosen, die mit Hilfe von Geodaten aus dem Internet erstellt wurden.

Für die Übernachtungen konnten wir ausnahmslos gute Pensionen finden und haben diese auch getestet. Bei der Auswahl haben wir auch darauf acht gegeben, dass es bei unseren Domizilen immer eine gute Möglichkeit gibt die Bikes sicher unterzubringen.

Die Sage um Graf Dracula hat Rumänien ein düsteres Image verpasst, gruselig und unheimlich. Doch das Land besitzt eine friedliche Schönheit, egal wo man startet und in welche Richtung man radelt. Es ist diese wilde und ursprüngliche Landschaft und das unbeschreibliche Gefühl von Freiheit das hier noch entsteht und auf dem Bike antreibt. Wir haben uns bei der Planung aber auch bemüht die sehenswerten Dinge am Wegesrand mit in diese Tour zu integrieren. So ist es auch eine Reise durch die Kulturen der Bevölkerung, der kulturellen Sehenswürdigkeiten und manchmal eine Reise in ein Land vor unserer Zeit.


 1.Tag  
 
     102km / +1.250hm / -1.400hm     •     Bilder  |   Höhenprofil  |   Route

Nicht weit von der Grenze zur Ukraine im Tal der Iza mitten im Kernland der Maramures ist das Dorf Sieu der Ausgangspunkt der Tour. Alle Straßen hierher führen über Pässe, so auch unser Weg von hier in Richtung Süden über den Pasul-Botiza immer am Wasserlauf der Botiza entlang.

Gleich hinter dem Dorf Botiza begegnen uns wilde Pferde. Im weiteren Verlauf ist außer zwei Holzfällern niemand zu sehen. Hinter einem weiteren Pass ist dann wieder Zivilisation in Sicht. Die von Bergbauern bewohnten Dörfer in der Maramures sind durch ihre alten, architektonisch einzigartigen Holzkirchen und die prächtig geschnitzten Eingangstore vor den Höfen bekannt. Nicht nur hier in den Tibles Bergen hat jeder Berg sein eigenes Gipfelkreuz, sondern das ist in ganz Rumänien so.

Sensende Bauern in Trachten, Pferdewagen, Flusswaschmaschinen, Heuschober und Holzhäuser - ein Tag voller idyllischer Bilder und „Natur pur“ geht mit einer leckeren Pizza auf der Terrasse der Pension zuende. Man sagt in der Maramures messen die Uhren nicht die Zeit, sondern die Ewigkeit. Schade dass der erste Tag schon vorüber ist.


 2. Tag  
 
     82km / +1.200hm / -1.000hm     •     Bilder  |   Höhenprofil  |   Route

Hinter der Pension hängt noch der Nebel in der Wiese aber wir sind schon wieder im Sattel und radeln weiter durch Wiese und Ackerland. Vorbei an einem zerfallenen Schulgebäude, wo sicher schon viele Jahre kein Unterricht mehr stattgefunden hat, fragt man sich ob das Dorf überhaupt noch bewohnt ist.

Wenige Kilometer weiter blickt man erhöht von einer Wiese in alle Richtungen in die Weite der Landschaft. Unter uns im Tunnel befindet sich die Bahnlinie von Cluj nach Subiu. Unendliches Weideland soweit man blicken kann und Haziendas im Niemandsland.

In Sichtweite erscheinen die Gipfel der Muntii-Trascau im Dunst der Mittagshitze. Auf der Schotterpiste schlängelt sich der Weg hinein in die Berge. Bisher nur als eine Schneise in der Landschaft zu erkennen, kreuzt hier bald die zweite Autobahn des Landes unseren Weg. Vorbei an der spektakulären Schlucht bei Petrestii de Jos. Dann wieder ein Gipfelkreuz. Das bedeutet meistens Downhill, so ist es auch dieses Mal. Erst über die Blumenwiese dann weiter auf ausgefahrenem für uns anspruchsvollen Weg durch den Wald.

Sowohl der Ort Rimetea als auch die Pension hier sind wunderschön gelegen. Beim Blick von der Terrasse in den Himmel entdecken wir über uns Gleitschirmflieger die von den hohen Klippen starten. Die ehemalige Bergarbeitersiedlung ist einer der wenigen touristisch entwickelten Orte.


 3. Tag  
 
     110km / +1.400hm / -1.500hm     •     Bilder  |   Höhenprofil  |   Route

Wir verlassen Rimetea über die Straße durch ein herrliches Tal und biegen in den Wald ein wo die Bewohner von Höfen und Häusern sehr einsam leben.

Durch ein schattiges Tal steigt der Weg permanent steil an. Oben auf dem Pass durchatmen, denn der folgende Serpentin Downhill lässt kaum Zeit um den Blick vom Weg zu lassen. Die schimmernden Dächer des Klosters Ramet sind einen Fotostopp wert. Dann weiter bis zum Kloster laufen lassen.

Nach der Mittagspause beginnen die steppenartigen Wiesen von Siebenbürgen. Dörfer mitten im Nirgendwo - die auch oder ausschließlich von Störchen bewohnt sind. Manchmal einige Bauern auf ihren Feldern und plötzlich richtige Berge am Horizont. Auf den Gipfeln noch mit kleinen Schneefeldern liegt die Bergkette des Fagaras vor uns. Die Herausforderung der nächsten Tage ist in Sichtweite.

Der Tag endet im bekannten Salzkurort Ocna Sibiului, in einer Pension die von Deutschen gebaut wurde zu einer Zeit als dieser Ort noch Salzburg hieß.


 4. Tag  
 
     78km / +1050hm / -950hm     •     Bilder  |   Höhenprofil  |   Route

Vorbei an den salzhaltigen Badeteichen verlassen wir Ocna Sibiului und fahren vorbei an wandernden Schafherden Richtung Sibiu. Unser Weg führt uns direkt in die historische Altstadt die im Jahre 2007 die europäische Kulturhauptstadt war und im Vergleich zu anderen Städten Rumäniens mittlerweile sehr schön hergerichtet ist.

Stadtauswärts geht es endlich auf die richtigen Berge zu. Die bedrohliche Silhouette des Fagaras erscheint im Dunst immer klarer. Durch die Ausläufer dieser unglaublich dicht bewaldeten Berghänge erreichen wir die Pension am Fuß der Bergkette. Diese bietet neben Pool auch eine eigene Forellenzucht was man natürlich auch auf der Speisekarte sehen kann.

Unser Vorschlag wäre es hier zwei Nächte zu verbringen, dann könnte man am nächsten Tag die 25 km und ca. 1.500 hm der Transfagaras als Tagestour in Angriff nehmen. Diese Passstraße ist beispielhaft eines dieser Bauwerke wie sie der Diktator Ceausescu in seinem Größenwahn errichten ließ. Zur damaligen Zeit völlig unsinnig und nutzlos, muss man heute sagen, beeindruckend schön wenn man oben auf 2030 Meter angekommen den Bergsee Balea Lac erreicht hat. Der Downhill kann dann wahlweise wieder auf der Passstraße erfolgen oder man quält sich noch die 200 Höhenmeter über den Grat um durch das wilde benachbarte Tal hinunter zu brausen.


 5. Tag  
 
     ca. 40km / ca. +750hm / ca. -630hm     •     Bilder  |   Höhenprofil  |   Route

Direkt Richtung Osten müssen wir weiter durch die bewaldeten Berghänge des Fagaras. Der Weg führt dabei zeitweise auch durch Dörfer und kleine Touristenkomplexe, dann wieder auf und ab durch den Wald.

Hinter dem Kloster Dejani erreicht man über einen Serpentin Downhill die nette Pension innerhalb eines kleinen Touristenkomplexes. Unten angekommen ist von den vielen Häusern die wir bei unserer Abfahrt in das wildromantische Tal noch gesehen haben nichts mehr zu sehen, so versteckt liegen sie alle.


 6. Tag  
 
     ca. 45km / ca. +1.400hm / ca. -1.270hm     •     Bilder  |   Höhenprofil  |   Route

Wir befinden uns jetzt schon recht weit am östlichen Ende des Fagaras wo die Berghänge nicht mehr ganz so steil und schroff sind wie wir sie in den letzten Tagen zu Gesicht bekommen haben. Trotzdem erwartet uns hier auf der heutigen Überquerung des Fagaras Hauptkammes ein Teilstück welches vermutlich nur mit schieben oder tragen zu bewältigen sein wird.

Hat man den Grat durch den dichten Wald erklommen führt der Höhenweg direkt an den Südhang des Fagaras. Von dort kann man den Forstweg zum Nationalpark Piatra Craiului nehmen. Der zu deutsch bezeichnete Königstein wird zu Recht als die Perle der Karpaten bezeichnet.

Die Pension liegt direkt zu Füßen dieser 2238 Meter hohen Wand und bietet somit einen tollen Blick auf die weißen Felsen.


 7. Tag  
 
     32km / +550hm / -510hm     •     Bilder  |   Höhenprofil  |   Route

Die steilen Hänge des Königstein sind leider nur zum Klettern geeignet und so müssen wir das Massiv umfahren. Über den idyllisch gelegenen Ort Magura führt der Weg nach Bran.

Dabei hat man voraus immer einen guten Ausblick in die Bucegi Berge und zurück schaut man auf die helle Granitwand die wir kurz vorher umfahren haben. Ja ja, und der Ort heißt wirklich Magura! Man munkelt die Bremsen an euren Bikes sind gar nicht „Made in Germany“ aus dem Schwabenland. In Wirklichkeit könnten sie hier geschmiedet sein ;-)

Der Nachmittag lässt Zeit zum Besuch der Törzburg, die Landesattraktion wird hier in Bran als das Dracula Schloss vermarktet. Nett gelegen, schön verwinkelt und auch ein bisschen unheimlich. Diesen Touristenbonus kann man dem Ort direkt ansehen, nirgendwo sonst im Land gibt so viele tolle Pensionen.


 8. Tag  
 
     ca. 33km / ca. +1950hm / ca. -1880hm     •     Bilder  |   Höhenprofil  |   Route

Vom Ortsteil Poarta in Bran beginnt der Aufstieg ins Bucegi. Das heutige Tagesziel ist auf der Luftlinie nur etwa 20 km entfernt aber dennoch eine Tagestour. So erwart uns schon nach wenigen Kilometern Fahrt durch die Wälder eine mehrstündige Schiebe- oder sogar Tragepassage um auf den 2505 Meter hohen Gipfel des Omu zu gelangen.

Von dort beginnt die Abfahrt über die weite Hochebene der Bucegi Berge. Von der Cabana-Omu, vorbei an den Sfinx Steinformationen bis hin zum Skigebiet von Sinaia, fällt die Hochebene ganz seicht ab und man kann das Bike über 10 Kilometer rollen lassen.

An der Liftstation hat man einen herrlichen Blick in das Tal von Bustin und Sinaia. Dort kann man entspannt pausieren und die Aussicht genießen um dann den Downhill zum Schloss Peles zu fahren.

Im wohl bekanntesten Skiort Rumäniens hat man hier in Sinaia die volle Auswahl an top Pensionen.


 9. Tag  
 
     ca. 40km / ca. +1130hm / ca. -1570hm     •     Bilder  |   Höhenprofil  |   Route

Geplanter Weg:

Sinaia > Valea Doftanei > Slanic


 10. Tag  
 
     ca. 85km / ca. +970hm / ca. -1160hm     •     Bilder  |   Höhenprofil  |   Route

Geplanter Weg:

Slanic > durch unzählige Dörfer rollt man hinaus aus den Bergen > Sarata Monteoru


 11. Tag  
 
     ca. 125km / ca. +130hm / ca. -310hm     •     Bilder  |   Höhenprofil  |   Route

Geplanter Weg:

Sarata Monteoru > Buzau > durch die weite Ebene mit Sonnenblumenfeldern und dem Fluss Buzau > Braila


 12. Tag  
 
     ca. 98km / ca. +560hm / ca. -580hm     •     Bilder  |   Höhenprofil  |   Route

Geplanter Weg:

Braila > über die Hügel der Muntii Macin > Tulcea das Tor zum Delta > Nufaru

 13. Tag  
 
     ca. 70km (davon ca. 40km mit Boot) / ca. +0hm / ca. -0hm     •     Bilder  |   Höhenprofil  |   Route

Geplanter Weg:

Nufaru > Gorgova > Sulina

In Gorgova geht es nur noch auf dem Wasserwege weiter und dann wäre es in dreizehn Tagen geschafft. Man verlässt die Fähre in Sulina und schwingt sich noch einmal für 3 Kilometer auf den Sattel um am Strand sein verdientes Bad im Schwarzen Meer - 'Marea Neagra' - zu nehmen. Das beschauliche Sulina ist eine bizarre Mischung aus Romantik, Relikten des Kommunismus und Naturschönheiten. Nicht nur die Tour endet hier, sondern auch ein bischen die Welt.

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